Theaterfreunde Paderborn vergeben die Theaterpreise an Eva Brunner und Max Rohland

Die Preise gingen an zwei Gäste

Seit 2017 vergibt der Förderverein des Theater Paderborn jährlich zwei Preise für hervorragende künstlerische Leistungen an zwei Ensemblemitglieder. Der Publikumspreis wird durch eine elektronische Abstimmung der Mitglieder ermittelt. Der Jurypreis wird durch eine Jury festgelegt.

Als Zeichen der Solidarität hat sich der Vorstand der Theaterfreunde Paderborn e.V. dazu entschlossen, die Theaterpreise für die Spielzeit 2019/20 ausschließlich an Gastschauspieler*innen zu vergeben. Denn die Corona-Krise mit ihren existenziellen Ausschlägen hat in der Theaterlandschaft vor allem die freischaffenden Künstlerinnen und Künstler hart getroffen.

Bis Ende Oktober konnten alle Mitglieder des Fördervereins ihren Publikumsliebling wählen. Diese Woche beriet sich die Jury per Videokonferenz. Vom Publikum erhielt die Schauspielerin Eva Brunner den Preis für hervorragende künstlerische Leistungen. Von der Jury ging der Preis an Max Rohland. Katharina Kreuzhage beglückwünschte die Jury und die Theaterfreunde und natürlich die beiden Preisträger zu ihrer Wahl. „Ich freue mich sehr über diese Entscheidung. Mit Eva Brunner wurde eine temperamentvolle Schauspielerin gewählt, die unglaublich wandelbar ist und mit der ich als Regisseurin sehr gerne zusammenarbeite. Max Rohland begleitet mich künstlerisch bereits seit über zehn Jahren, was eine echte Besonderheit in der Kulturszene ist.“, erklärt sie.

Verbunden mit der ideellen Würdigung der künstlerischen Leistung, erhalten die Preisträger*innen ein Preisgeld in Höhe von jeweils 1.000 €.

Die Theatermatinee, die traditionell immer Anfang eines jeden Jahres für alle Fördervereinsmitglieder  und eingeladene Gäste im Theater Paderborn stattfindet und bei der die Theaterpreise verliehen werden, konnte aufgrund des derzeitigen Infektionsgeschehens nicht stattfinden. Sie soll nun im Sommer 2021 nachgeholt werden.


Eva Brunner in “Mutter Courage”


Max Rohland in “Das Wilde Kind”

Fotos: Christoph Meinschäfer